Klima- und Wetterdaten

Das Wetter im Juni 2001

 

Wetterbericht Juni 01 Wetter-AG (Bericht für den Gäuboten)

Erst kühl, dann hochsommerlich

Was das Wetter betrifft, präsentierte sich der Juni im Gäu recht durchwachsen. Zum Schluß lief er immerhin noch zu hochsommerlicher Form auf . An der Wetterstation am AGH wurde zum ersten mal in diesem Jahr die 30-Grad-Marke überschritten. Insgesamt aber blieb der vergangene Monat mit einer Durchschnittstemperatur von nur 14,5°C um über ein Grad unter dem Soll und auch hinter dem Mai zurück.
Gleiches gilt übrigens auch für die Regenbilanz: "76,3 Liter je qm sind für den niederschlags- und gewitterreichsten Monat des Jahres eigentlich zu wenig", so Matthias Etüs und Christian Heinckel von der Wetter-AG am Herrenberger Andreae-Gymnasium, erst recht nach der trockenen Maiwitterung. Die zum Teil heftigen Gewitter besonders in der letzten Juniwoche gingen an Herrenberg einmal mehr weitgehend vorbei.
Die Schafskälte mit kühlem regnerischen und windigem Nordwestwetter stellte sich dieses Jahr pünktlich um die Monatsmitte ein mit Frühtemperaturen um die 5 Grad. Auch zum Monatsbeginn registrieten die Wetterfrösche an ihrer Messstation einen solchen Kälterückfall mit extrem schlechtem Wetter wie z.B. am 5. und 6. mit Sturmböen, Graupelschauer und Temperaturen bis auf 2,5°C herunter; unmittelbar über dem Erdboden hätte es im ersten Sommermonat bei nur 0,6 Grad fast noch zu einem Bodenfrost gereicht. Wärmer und vor allem auch trockener wurde es dann nach dem 20. und die letzte Juniwoche entschädigte mit 6 Sommertagen mit jeweils über 25 Grad , viel Sonne und sogar einem heißen Tag am 27. mit 30,5°C, dem bisher einzigen in diesem Sommer. Die 30,5 Grad markieren zudem die bislang höchste Temperatur des Jahres.
Fazit: seit langem mal wieder ein Monat, der nicht zu warm war und mit Schönwetter und Sonnenschein insgesamt geizte.


Siehe auch:  Tabellarische Daten und Diagramme zum Juni 2001
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