| Erst kühl, dann hochsommerlich
Was das Wetter betrifft, präsentierte sich der Juni im Gäu
recht durchwachsen. Zum Schluß lief er immerhin noch zu hochsommerlicher
Form auf . An der Wetterstation am AGH wurde zum ersten mal in diesem
Jahr die 30-Grad-Marke überschritten. Insgesamt aber blieb
der vergangene Monat mit einer Durchschnittstemperatur von nur 14,5°C
um über ein Grad unter dem Soll und auch hinter dem Mai zurück.
Gleiches gilt übrigens auch für die Regenbilanz: "76,3
Liter je qm sind für den niederschlags- und gewitterreichsten
Monat des Jahres eigentlich zu wenig", so Matthias Etüs
und Christian Heinckel von der Wetter-AG am Herrenberger Andreae-Gymnasium,
erst recht nach der trockenen Maiwitterung. Die zum Teil heftigen
Gewitter besonders in der letzten Juniwoche gingen an Herrenberg
einmal mehr weitgehend vorbei.
Die Schafskälte mit kühlem regnerischen und windigem Nordwestwetter
stellte sich dieses Jahr pünktlich um die Monatsmitte ein mit
Frühtemperaturen um die 5 Grad. Auch zum Monatsbeginn registrieten
die Wetterfrösche an ihrer Messstation einen solchen Kälterückfall
mit extrem schlechtem Wetter wie z.B. am 5. und 6. mit Sturmböen,
Graupelschauer und Temperaturen bis auf 2,5°C herunter; unmittelbar
über dem Erdboden hätte es im ersten Sommermonat bei nur
0,6 Grad fast noch zu einem Bodenfrost gereicht. Wärmer und
vor allem auch trockener wurde es dann nach dem 20. und die letzte
Juniwoche entschädigte mit 6 Sommertagen mit jeweils über
25 Grad , viel Sonne und sogar einem heißen Tag am 27. mit
30,5°C, dem bisher einzigen in diesem Sommer. Die 30,5 Grad
markieren zudem die bislang höchste Temperatur des Jahres.
Fazit: seit langem mal wieder ein Monat, der nicht zu warm war und
mit Schönwetter und Sonnenschein insgesamt geizte.
Siehe auch: Tabellarische Daten und
Diagramme zum Juni 2001 |